Spirituosen

Egal ob hochwertigste Rum- und Cognac-Sorten oder …

Rum | Cognac | Brandy | Grappa | Gin | Obstbrände | Sherry | Likör | Ouzo

Rumist das Synonym fuer Karibik und Palmen. Dabei haben eigentlich die Europaer den Grundstoff Zuckerrohr aus Asien in die Karibik gebracht. Da Cuba gerade sehr in Mode ist, haben die geschmackvollen cubanischen Rums starken Aufwind, allen voran Havana Club. Leider haben sie davon einen Hoehenflug bekommen und die Preis voellig ueberhoeht!! Als Alternative bieten wir nun Varadero Rum an. Er kommt auch aus Cuba und ist 25-43% billiger!! Wir haben Blindtests mit Mojito-Cocktails gemacht und man schmeckt absolut keinen Unterschied.Herkunft der Rums:Guyana: El Dorado
Cuba: Havana Club, Varadero
Jamaica: Captain Morgan, Captain Nes
Barbedos: Mount Gay
Stroh: Oesterreich
Martinique: St. James, Dillon
Brasilien: Samba Brasil, Cachaca 51, Pitu

Cognac – ein Genuss fuer die Sinne. Schmecken Sie die feinen Nuancen, riechen Sie das differenzierte Aroma, sehen seine hintergruendigen Farben. Jeder Cognac ist anders, in ihm stecken nicht nur die Eindruecke seiner jahrelangen Lagerung, sondern auch der Stolz der Familien der Charente in Frankreich. Deshalb trinken Sie ihn langsam, nie kalt, lassen ihn zuvor eine Zeit lang im Glas und schwenken nach Lust und Laune. Cognac ist eine Spirituose, die man sich goennt, als Belohnung fuer einen harten Tag, einen Geschaeftsabschluss oder wenn die Schwiegermutter wieder aus dem Haus ist.

Die Bezeichnungen:

VS 3 Jahre alt
VSOP 4 Jahre alt
XO 6 Jahre alt

Brandy – ist meist wie Cognac und Armagnac aus Wein destillierter Alkohol. Die Bezeichnung Brandy findet sich aber auch auf vielen Etiketten anderer Herkunft, z.B. Cherry Brandy. In den einzelnen Laendern unterliegt der Brandy verschiedenen Bestimmungen ueber die Lagerzeit (daher auch der Preisunterschied).Herkunft:Holland: Legner
Frankreich: Napoleon
Deutschland: Asbach
Spanien: Fundador, Carlos I, Soberano, Le Panto, Gran Duque de Alba, Torres
Griechenland: Metaxa
Chile: Pisco
Grappa – der Name birgt eine hohe Erwartungshaltung an das Produkt, genau wie beim Marc, dem franzoesischen Gegenstueck zum Grappa. Im deutschen Sprachgebrauch muesste man den Begriff Trester verwenden, nur unter diesem Begriff werden meist niveaulose Billigschnaepse produziert. Denn eigentlich sind alle drei ein Recyclingprodukt der Winzer. Nach der Weinlese wird der gepresste Restmatsch der Lese, bestehend aus Schalen, Kernen und Stengeln (ab und zu auch eine Schnecke), nochmals angesetzt mit Wein oder Alkohol. Daraus ergibt sich ein hochprozentiger Grundschnaps, der dann gelagert und verfeinert wird. Als Produktbeschreibung findet sich die Rebsorte wieder oder die Weingegend, was z.B. bei der Champagne oder der Luxembourger Mosel wiederum ein Qualitaetsmerkmal darstellt.Verwandte:eigentlich keine, aber viele Leute sehen den Unterschied zum Eau-de-Vie oder Schnaps nicht.

Gin – bildet die Basis fuer viele bekannte Cocktails. Im Grunde ist Gin neutraler Alkohol, der mit Wasser auf Trinkstaerke herabgesetzt wird. Das Geheimnis der verschiedenen Hersteller liegt in den minimalen Zusaetzen von Koriander, Zimt, Zitrone, Engelwurz u.a., die dem Gin zu seinem Erfolg verhelfen. Gordons Dry Gin beherrscht den Markt.
Genever ist die flaemisch/hollaendische Variante von Gin.

Eau-de-vie – Das Wasser des Lebens. Was als Schnaps bezeichnet wird, gilt nur fuer den aus Obst gewonnenen Alkohol. Dabei werden entweder der Saft vergoren und gebrannt oder die saftarmen Fruechte in Alkohol eingelegt.

Trinksitten:

Lange Zeit gab es die Unsitte, Obstschnaps im Kuehlschrank aufzubewahren. Tun Sie dies weiterhin bei billigen Obstlern, den Geschmack wuerden Sie bei Zimmertemperatur nicht ertragen. Bei den hier angebotenen Eau-de-vie sollten Sie aber eine Lagerung ohne Licht und Kaelte bevorzugen. Trinken Sie ihn im Schwenker. Die angebrochene Flasche sollte bald getrunken werden, sonst verliert sie an Geschmack und Prozenten.

Die Bezeichnungen:

Quetsch: Zwetschge
Poire: Birne
Framboise: Himbeere
Pomme: Apfel

 

Sherry – der Name kommt daher, dass die Englaender, die frueher den Wein aus Jerez in Suedspanien Nahe der Hafenstadt Cadiz exportierten, den Namen falsch aussprachen. Wie beim Nachbar Porto wurde der Wein zur Haltbarkeit fuer die Ueberfahrt behandelt, nur nach einem eigenen Verfahren.

Das Solera-Verfahren: Der Sherry wird in Faessern in 4 Ebenen uebereinander gelagert. Der Juengste liegt oben, der aelteste wird von unten zum Teil entnommen und dann von oben nachgefuellt. So bleiben die charakteristischen Geschmackstoffe und Kulturen erhalten, die alten Sherrys erziehen die neuen.

Die Bezeichnungen:

Amontillado: halbtrocken
Fino: trocken
Cream: lieblich
Oloroso: meist suess
Manzanilla: trocken, mit Jod/Salzton

Madeira – von der Insel vor Portugal ist nun bei den Portweinen!!
Marsala ist die Version aus Sizilien
Malaga ist aus der Ecke der gleichnamigen Stadt in Spanien

Likör – kein Begriff ist beim Alkohol so weit dehnbar wie dieser. Likoer kann aus in Alkohol eingelegten Fruechten, Kraeutern, Schalen, Kernen, Kakteen, Wurzeln oder Baumrinde hergestellt werden. Einzig festgelegt ist, dass ein Likoer minimum 100 Gramm Zucker pro Liter enthalten muss, 15-55% sind erlaubt.

Anis – der Oberbegriff fuer alle Spirituosen mit dem speziellen Anisgeschmack, der vom Anethol herruehrt, welchen man aus Doldenfruechten, Estragon, Fenchel, Kerbel oder Kuemmel gewinnt. Mit Anisschnaepsen ist es wie mit dem ersten Bier, das man mit 14 trinkt. Das Erste schmeckt scheusslich, das Zweite ist solala, und ab dem Dritten faengt es an, zu schmecken. Probieren Sie also nicht nur Einen, sondern immer Mehrere.

Herkunft:

Frankreich: Pernod, Ricard, Marie-Brizard, Juvanis, Henri Bardouin, Pastis 51
Spanien: Asturiana
Italien: Sambuca
Griechenland: Ouzo

brauerei